Donnerstag, 20. September 2018

Nochmal nachgedacht - Quermeinung zum Fall Maaßen

Als ich am späten Dienstagnachmittag erstmal die Eilmeldung über die „Beförderung“ Maaßens gelesen hatte, ging mir natürlich als erstes auch „oh, Mann ey!“ durch den Kopf. Aber dann habe ich nochmal nachgedacht. 

Allgemein scheint Nochmalnachdenken jedoch derzeit nicht sehr en vogue zu sein. Und so tobt die Entrüstungsmaschine allenthalben auf vollen Touren. Von Spiegel über Zeit und Süddeutsche, vom Boulevard gar nicht zu reden. Mit Schaum vor dem Mund wird kommentiert, zitiert, analysiert was das Zeug hält. Und selten hat sich dabei juristischer Unverstand und politische Kurzsichtigkeit derart zu einer Buchstabensuppe populistischen Journalismus‘ verdickt, wie nunmehr. Der Werbewert den die Damen und Herren in den Redaktionen im ganzen Land dabei der AfD in den Rachen werfen, dürfte gefühlt in die Millionen gehen. 

Nachfolgend – wenngleich vermutlich kaum hörbar in dem Getöse – seien ein paar Gedanken der Vernunft versucht:

Was war denn bitte in der Causa Maaßen erwartet worden? 

„Entlassen, entlassen!“, ja klar! Es mag für viele überraschend sein, aber in einem Rechtsstaat gelten selbst für Behördenchefs Arbeitnehmerrechte! Maaßen ist noch dazu Beamter. Das macht es erst recht schwierig. Der Versuch den politisch untragbar Gewordenen einfach zu entlassen wäre also entweder auf einen jahrelangen Rechtsstreit mit jeder Menge Heldenmunition für AfD & Co hinausgelaufen, oder auf einen Golden Handshake, sprich, der Mann hätte noch zwei oder drei Behördenchefs-Jahresgehälter bekommen, ganz ohne zu arbeiten. Letzteres gilt gleichsam für eine frühzeitige Pensionierung. Das Finanzielle ist in dieser Angelegenheit aber ohnehin nachrangig.

Ein Ex-Nachrichtendienschef als „lose bullet“ 

Viel wichtiger aber, was wäre dann passiert? Eine „lose bullet“ nennen die Angelsachsen das, was in der Folge zu erwarten gewesen wäre. Ein irrlichternder Ex-Verfassungsschutzpräsident als Stargast auf zig AfD-Kongressen. Super Idee! Als nächstes mit Garantie ein Buch. Man hätte sich - hokus pokus – einen neuen Sarrazin erschaffen. Will das wer? Also ich nicht. 

Als Staatssekretär ist Maaßen an der kurzen Leine dem Dienstrecht unterworfen und gut entsorgt. Als Märtyrer für das rechte Lager taugt er mit dem nun allenthalben bekannten Gehalt auch nicht mehr recht. Bestens. 

Anstelle des allseitigen, billigen Geheuls wäre es also eigentlich angebracht gewesen, Frau Nahles und Frau Merkel zu dieser geschickten Lösung zu gratulieren. Der Autor dieser Zeilen ist allenthalben erst einmal froh, dass es, wenn schon nicht in den Redaktionen und Schreibstuben, dann wenigstens im Parlament und im Kanzleramt noch zwei Frauen gibt, die nochmal nachdenken, bevor sie brüllen.

Freitag, 17. August 2018

ZEITENFENSTER - das 3D Fotoprojekt

Im Herbst 2018 startet mein 3D Fotoprojekt "ZEITENFENSTER". Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon seit einiger Zeit auf meiner Instagram-Seite. Allerdings noch in 2D. Mehr dazu hier in Bälde.

Montag, 25. Juni 2018

Zwischenruf: Fürchtet Ihr Euch? Ihr fürchtet Euch nicht genug!

Seit vielen Wochen halten die populistischen Spitzenpolitiker in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern das Thema „Flüchtlinge“ in den Schlagzeilen. Während sie sich dabei mit immer neuen Ideen gegenseitig überbieten, wie man die Ungewollten fernhalten respektive schnellstmöglich wieder loswerden kann, ist darüber hinaus bislang nichts zu vernehmen. Ein Konzept den Ursachen der Armutsmigration entgegenzuwirken? Vorschläge, wie sich mittelfristig das gewaltige Wohlstandsgefälle mindern ließe? Gehört hat man davon noch nichts. Die Folgen? Leicht abzusehen. Aber wer weiß? Mit dem folgenden, offenen Brief an drei Verantwortungsträger möchte ich einmal nachfragen, wie die Geschichte weitergeht.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Kurz,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Söder,
sehr geehrter Herr Innenminister Seehofer,


seit etlichen Wochen gelingt es Ihnen wieder einmal, das Thema „Flüchtlinge“ dauerhaft weit oben in allen Medien aufscheinen zu lassen. Mit dicken Schlagzeilen und stets prominent in Verbindung mit Ihren Namen.

Einmal ungeachtet dessen, ob man den von Ihnen propagierten Umgang mit Menschen gutheißt oder nicht; beiseite gelassen auch die Frage, ob Ihre Pläne mit geltendem Recht vereinbar wären, treibt den Verfasser dieser Zeilen eine ganz andere Frage um. Und diese Frage lautet:

Wie geht die Geschichte weiter?

Abweisen, Rückführen, Abschieben, Internieren, Grenzen sichern, kurzum: nicht hereinlassen. Soweit reichen Ihre Erzählungen. Schön und gut. Aber was dann? Sie müssten doch eine Vorstellung davon haben, wie das Ganze dann weitergeht.

Nehmen Sie wirklich an, dass sich das Thema Migration damit abhaken und erledigen lässt? Glauben Sie tatsächlich, dass die Menschen, denen Sie alternativlos zurufen „Zutritt nicht gestattet“ achselzuckend kehrtmachen, wie unsereins, wenn die Kinovorstellung bereits ausverkauft ist? Dass sie einfach so zurückkehren, in die Perspektivlosigkeit ihrer Herkunftsorte? Dorthin, wo sie zuvor sprichwörtlich Haus und Hof versetzten, um sich zumindest einen Hoffnungsschimmer auf ein besseres Leben zu erkaufen?

Setzen Sie allen Ernstes darauf, dass jene, die zurückgehen – befleckt mit dem Makel der Gescheiterten – denen daheim, die ebenfalls nach Europa wollen, zurufen „lasst es sein. Die wollen uns da halt nicht!“? Echt jetzt?

Natürlich glauben Sie das nicht. In Wahrheit wollen Sie ja auch gar nicht, dass der Zufluss an Flüchtenden und Perspektivsuchenden zu Erliegen kommt. Er ist schließlich Ihr Lebenselixier. Gäbe es das „Flüchtlingsthema“ nicht, wären Sie Herr Kurz nicht Kanzler geworden. Ohne die Migration hätten Sie Herr Seehofer und Herr Söder nichts, womit sie zumindest Ihre Hoffnung an den Erhalt der absoluten Mehrheit rechtfertigen könnten. Niemand zwischen Kabul und Köln, zwischen Kinshasa und Klagenfurt profitiert so deutlich und direkt von den Asylwerbenden wie Sie.

Aber wenn dem schon so ist, dann sollten Sie den Menschen doch den Fortgang der Geschichte nicht vorenthalten. „Klartext“ reden, wie es Ihre Parteien in dutzenden von Presseaussendungen so gerne ankündigen.

Klartext wäre erstens: es wird nicht aufhören!

Vollkommen unabhängig davon, ob der Krieg in Syrien morgen endet oder noch zehn Jahre weitergeht, gleichgültig, ob der Jemen eine iranische Provinz oder von saudischen Prinzen übernommen wird, egal ob in Afghanistan die Taliban oder eine demokratisch gewählte Version von Prinzessin Lea regiert: der Zustrom von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten wird nicht enden!

Das Wohlstandsgefälle ist einfach zu groß. Solange das durchschnittliche Monatseinkommen in Ghana oder Kenia bei rund 100 Euro, in Deutschland oder Österreich bei über 3.000 Euro liegt, solange der Kaufkraftindex in Mitteleuropa mehr als 40 mal so hoch ist, wie in Äthiopien und wir uns hierzulande mit unserer Arbeit zehn bis zwanzigmal mehr leisten können, als Menschen in Nigeria und immer noch fünfmal so viel wie jene in Tunesien oder Ägypten, solange die Lebenserwartung bei uns 20 Jahre höher ist, als in Eritrea und seinen Nachbarländern, solange die Alphabetisierung in Niger oder Ruanda noch immer weit unter 50% liegt, solange die Industriestaaten immer weiter mit Vollgas auf der Überholspur unterwegs sind und solange die Menschen in den Ländern des hinteren Wohlstandsdrittels der Welt nicht zumindest eine berechtigte Hoffnung auf Anschluss haben, solange wird der Anreiz einfach zu groß sein, der Traum vom besseren Leben in Europa zu mächtig, als dass sich die Menschen nicht zu uns aufmachen würden.

Ganz gleich, wie unfreundlich wir sie begrüßen und wie oft wir sie wieder zurückschicken werden.

Klartext wäre zweitens: es wird nicht friedlicher werden!

Quizfrage: was glauben Sie, wo wird sich ein junger Mann, der von seiner Familie losgeschickt wurde, eine neue, lebenswerte Zukunft für sich und seine Nachkommen aufzubauen, eher radikalisieren wird? In einer mittelgroßen Gemeinde in Nordrhein Westphalen oder in der Steiermark, wo er mit einem Dutzend anderer Einwanderer geschult wird, um in absehbarer Zeit mit ehrlicher Arbeit den Traum vom ordentlichen Leben näher zu kommen, oder in einem Flüchtlingscamp im Libanon, umgeben von ungezählten, gleichermaßen Abgewiesenen, ohne Beschäftigung und stets in Sichtweite von unkontrollierten Waffen aller Arten?

Sicher, es gibt Hetzermoscheen in Deutschland, in Österreich, wahrscheinlich sogar in der Schweiz. Aber die Hoffnungslosen Millionen in den Lagern in der Türkei oder in Jordanien müssen sich gar nicht erst in Moscheen verstecken, um sich gegenseitig aufzuhetzen. Dort gehört das zum Smalltalk auf den verdreckten Wegen zwischen den Baracken und zerschlissenen Zelten in denen die kochende Hitze steht. Wo also sind wohl die gefährlichen Gärzellen für Gewalt und Extremismus?

Fürchtet Ihr Euch? Ihr fürchtet Euch noch nicht genug!

Die „besorgten Bürger“ sind der Kern ihrer wachsenden Wählerschaft. Sie sorgen sich um ihre Jobs, ihren Wohlstand, ihre Sicherheit. Zum Klartext würde gehören, ihnen zu sagen, dass sie sich vor den Falschen fürchten. Diejenigen, die jetzt kommen und um Unterstützung ansuchen – berechtigt, oder auch nicht – sind kaum eine Gefahr. Aber sie werden nicht ewig mit dem Asylantrag in der Hand vor den Grenzen Europas stehen. Und wie werden auch nicht wieder heimgehen. Irgendwann werden sie zu den Waffen greifen, an deren weltweiter Verbreitung wir so lange so gut verdient haben.
„Buh“ zu rufen, und sei es noch so grimmig, wird niemanden abhalten, es nicht wieder und wieder zu versuchen, für sich und seine Kinder ein Stück des Wohlsandes zu ergattern, den sich die sogenannte Entwickelte Welt seit der Kolonialzeit unter den Nagel gerissen hat.

Noch kommen die Menschen freundlich, glauben, dass die Deutschen, die Österreicher, die Italiener und Skandinavier, ja alle Europäer, tolle und hilfsbereite Typen sind. Sie, Herr Kurz, Herr Söder, Herr Seehofer, Sie und die Ihren unternehmen gerade alles, um das möglichst schnell zu ändern. Je effektiver Ihnen das gelingt, umso leichter wird es jenen, die nichts zu verlieren haben, schließlich fallen, den Trigger zu betätigen. Und wenn es einmal soweit ist, wenn sich die Menschen nicht mehr brav in die Schlangen am Brenner oder in Spielberg anstellen, sondern wenn sie beginnen, tatsächlich einzufallen, dann werden sie sich nicht mehr mit Brosamen begnügen. Während wir jetzt nur ein wenig von unserem Überfluss teilen müssten, um Druck aus dem Kessel zu nehmen, um langfristig das Wohlstandsgefälle abzubauen und die Menschen dabei zu unterstützen, Zukunftsperspektiven in ihren Heimatländern zu schaffen, die sie übrigens nicht weniger lieben, wie wir die unseren, werden wir auf dem Weg, den Sie einschlagen, am Ende so ziemlich alles verlieren.

Das wäre Klartext.

Aber vielleicht ist das ja alles Unsinn. Vielleicht kennen Sie ja eine andere Version, wie die Erzählung weitergeht. Vielleicht haben Sie ja doch einen Plan, der nicht mit der Errichtung von Internierungslagern auf fremdem Staatsgebiet endet sondern weiter reicht und nicht zwangsläufig auf eine Festung Europa mit Schießbefehl an den Außengrenzen hinausläuft.

Obwohl der Autor dieser Zeilen unter anderem Krimiautor ist, steht er unheimlich auf Happy Ends. Er wäre also, mitsamt seiner Leserschaft, brennend daran interessiert, Ihre Geschichte zu hören. Bitte teilen Sie sie mit uns. Sagen Sie uns, wie es weitergeht.

Hochachtungsvoll,

Daniel Carinsson

PS: Um sich das Ende Ihres Weges, wie er sich logisch entwickeln wird, vorstellen zu können, braucht es übrigens nicht einmal viel Fantasie. Er wurde bereits sehr erfolgreich verfilmt. Schauen Sie sich einfach den vierten Teil von „the Hungergames“ an und stellen Sie sich die Bewohner von Panem mit ein wenig dunklerer Hautfarbe vor. Denn so viel ist klar, niemand von uns ist Katniss Everdeen oder Peeta Mellark! Wir alle sind Präsident Snow.

Am 25.6.2018 gesendet an
Bundeskanzler Sebastian Kurz (via post@bka.gv.at und an @sebastiankurz)

Ministerpräsident Markus Söder (via direkt@bayern.de und an @Markus_Soeder)
Bundesinnenminister Horst Seehofer (via poststelle@bmi.bund.de, landesleitung@csu-bayern.de und an @csu)

Sonntag, 13. Mai 2018

Wie schnell drei Jahre vergehen

Um ehrlich zu sein, als ich im Oktober 2014 von Elke Pistor, der damaligen Sprecherin und Geschäftsstellenleiterin des SYNDIKATs, gefragt wurde, ob ich mich für das Sprecheramt in der Autorengruppe der deutschsprachigen Kriminalliteratur zur Verfügung stellen würde, ging mir schon durch den Kopf, puh, drei Jahre Amtszeit, das ist aber lang.

Wie Zeit doch relativ ist. Dass ich im Mai 2015 in Büsum dann zum Sprecher gewählt wurde, erscheint mir jetzt rückblickend fast, als sei es gestern gewesen. Einerseits. Und andererseits eine Ewigkeit her. So viel in der Zwischenzeit beim SYNDIKAT passiert. Tolle Sachen, wie die CRIMINALE in Marburg und natürlich die 2017er in Graz, die ja irgendwie ich nach Österreich holen konnte. Erst zum zweiten Mal in über 30 Jahren. Auch nicht so tolle, wie der Streit um die Nachfolge von Elke als Sprecherin. Aber in der Mehrheit doch Positives. Und vor allem viele engagierte und aufgeschlossene Leute.

Vergangenes Wochenende endete meine Amtszeit und hundertsechzig liebe Kolleginnen und Kollegen bereiteten mir einen Abschied aus der Funktion, die nochmal das unterstrich, was ich an diesem großen, heterogenen „Haufen“ aus Autorinnen und Autoren am meisten schätze: die Begegnung so vieler, verschiedener Typen und Charaktere auf Augenhöhe. Ob Bestsellerautorin oder Newcomer, ob Schreibender mit 30 Jahren Erfahrung oder Nebenerwerbsautor, wie ich es bin. Beim SYNDIKAT hat jedes Stimme Platz und jede zählt gleich. Eine dünkelfreie Zone, wie sie aktuell noch wichtiger werden wird. Ich hoffe sehr, das SYNDIKAT kann sich diese Eigenschaft erhalten. Ich bin da zuversichtlich und werde, soweit ich kann, auch künftig meinen Teil dazu beitragen.

In diesem Sinne, werde ich auch die Pflanzen, für die ich zum Abschied Gutscheine vom SYNDIKAT geschenkt bekommen habe, in meinem Gärtchen aussähen. Vielen Dank an alle Syndies, Amigas und Amigos, wo immer sie jetzt sein mögen.

Montag, 30. April 2018

Die Stadt, das Salz und der Tod

Mörderisches aus Halle an der Saale

Ich freue mich dabei zu sein.
Kaum zu glauben, aber Halle (Saale) ist eine Stadt der Superlative: älteste Bruderschaft (Salzsieder), älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie (Leopoldina), ältester weltlicher Knabenchor, älteste – jawohl – Schokoladenfabrik.
2018 wird Halle, die eigentlich beschauliche 240.000-Einwohner-Stadt im südlichen Sachsen-Anhalt, Schauplatz des Verbrechens – des literarischen, versteht sich. In der Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel, Hans-Dietrich Genscher und, tja, Margot Honecker kommt so mancher zu Tode. Und die Täter, einige der namhaftesten deutschsprachigen Krimiautoren, haben nicht einmal ein schlechtes Gewissen:
Joachim Anlauf, Marc-Oliver Bischoff, Nadine Buranaseda, Daniel Carinsson, Christiane Dieckerhoff, Peter Godazgar, Tim Herden, Thomas Hoeps, Thomas Kastura, Ralf Kramp, Tatjana Kruse, Theresa Prammer, Uwe Schimunek und Sabine Trinkaus.

Die Stadt, das Salz und der Tod

grafit Verlag
Herausgegeben von Peter Godazgar
Taschenbuch
April 2018, sofort lieferbar
ISBN 9783894255817
11,– € [D], 11,30 € [A]

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Rechts rauscht der Blätterwald

Chinas „Wahlhilfe“ für AfD und FPÖ - wie der alltäglich Journalismus den Rechtsruck befeuert. Ein offener Brief an die Redaktionen in Deutschland und Österreich. 

Wien, 18.10.2017, von Daniel Carinsson

Liebe Journalistinnen und Journalisten, verehrte Redakteurinnen und Redakteure, werte Herausgeber

Am vergangenen Sonntag gaben in Österreich rund 60% der Wahlberechtigten ihre Stimme für Parteiprogramme ab, die den rechtsnationalen Geist der FPÖ in sich tragen, wie der Chef-Freiheitliche H.C. Strache nicht zu Unrecht feststellte. Drei Wochen zuvor zog die rechtsextreme AfD als drittstärkste Fraktion in den deutschen Bundestag ein. Nach beiden Ereignissen wurden von verschiedenen Seiten auch Vorwürfe an „die Medien“ erhoben, sie hätten mit zum Erfolg der Rechtsaußen beigetragen.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Kriminetz Interview "Sieben Fragen an Daniel Carinsson" (3. Oktober 2017)

Über den letzten Roman und das nächste Projekt, über den Weg von der Spree an die Donau und darüber, was eine alte Jahrhundertwende-Villa alles erzählen könnte.
Hier das ganze Interview lesen.